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Meldungen |November 2017

21. November 2017

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Gentechnische Verunreinigung bei Maissaatgutimport

Die Resultate des Agrarberichtes 2017 liegen vor: In einer der 13 untersuchten Maissaatgut-Proben konnte eine Verunreinigung mit gentechnisch modifizierter Ware nachgewiesen werden. (Agrarbericht 2017)

20. November 2017

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Bundesrat gegen Glyphosat-Verbot

Der Bundesrat will das umstrittene Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat noch immer nicht verbieten, obwohl das Herbizid als potentiell krebserregend gilt. Er lehnt deshalb eine entsprechende Motion der Grünen Fraktion ab. (www.parlament.ch)

20. November 2017

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Montenegro: Töchter unerwünscht

Das Geschlechterverhältnis im Balkanstaat an der Adria ist alarmierend: auf 100 Mädchen kommen rund 110 Jungen – statt 103, wie im europäischen Durchschnitt. Trotz Aufklärungs-kampagnen werden – insbesondere auf dem Land – Mädchen gezielt abgetrieben. (www.daserste.de)

17. November 2017

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Menschenversuch mit Genscheren

US-Forscher testen weltweit erstmals eine Gentherapie, bei der winzige Genscheren direkt im Körper des Patienten zum Einsatz kommen sollen. Eine Krebserkrankung könnte die Folge sein. (www.spiegel.de)

14. November 2017

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Code of Survival an den Ananas-Filmtagen am 25./26.11 in Zürich

Der neue Film von Bertram Verhaag "Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik" wird am Sonntag 26.11 um 14 Uhr im Rahmen der Ananas-Filmtage im Stüssihof in Zürich gezeigt. Passend zum Thema läuft unser Kurzfilm "Bist Du bereit für farbigen Mais"? als Vorspann zum Film. 

Weitere Infos: Ananas-Filmtage

10. November 2017

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EU: Glyphosatzulassung erneut vertragt

Im Dauerstreit um die Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat haben sich die EU-Staaten gestern erneut nicht einigen können. Im zuständigen Fachausschuss in Brüssel kam keine qualifizierte Mehrheit für den Vorschlag der EU-Kommission zusammen, die Zulassung um fünf Jahre zu verlängern.(www.spiegel.de)

9. November 2017

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Bild: science.orf.at

Gentherapie bei Hautkrankheit

In der Bochumer Kinderklink (D) wurde beim einem siebenjährigen Jungen mittels eines gentherapeutischen Verfahrens grossflächig Haut ersetzt. Der Junge litt unter einer Erbkrankheit, bei der sich die Haut ablöst. Erst die Langzeituntersuchung wird zeigen, wie sich die veränderten Zellen im Organismus verhalten. Das Risiko einer Krebserkrankung nach der Behandlung bleibt bestehen. Es handelt sich um einen Heilversuch bei einer einzelnen Person, also kann noch nicht von einem Durchbruch gesprochen werden. 

Weitere Infos: Spiegel online, NZZ

 

7. November 2017

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EU: Glyphosatzulassung erneut traktandiert

Übermorgen Donnerstag stimmt die EU erneut über Glyphosat ab. Deutschland wird angeblich das Zünglein an der Waage sein. Pikanterweise zeigen interne E-Mails, die dem WDR und der SZ vorliegen, wie deutsche Behörden noch immer über das Krebsrisiko streiten. (www.tagesschau.de)

1. November 2017

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Deutschland: Gentech-Spuren rückläufig

Der Trend geht weiter nach unten: Lebensmittel enthalten immer weniger Gentech-Spuren. Bei Soja-Produkten waren es 2016 noch 13.5 Prozent, bei Mais-Erzeugnissen nur noch etwa 2 Prozent. (www.transgen.de)

 

Meldungen |Oktober 2017

25. Oktober 2017

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EU: Glyphosat-Entscheid erneut vertagt

Da sich keine Mehrheit für einen weiteren Einsatz des Totalherbizids Glyphosat abzeichnete, vertagten die EU-Mitgliedsländer ihre Abstimmung dazu erneut. Das EU-Parlament hatte sich gestern dafür ausgesprochen, Glyphosat ab 2022 endgültig zu verbieten. Die EU-Kommission hatte daraufhin ihren Vorschlag, das Herbizid für zehn Jahre zu erlauben, auf fünf bis sieben Jahre verkürzt. (www.keine-gentechnik.de)

25. Oktober 2017

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Genome-Editing: Grosse Vorbehalte

Das deutsche Bundesinstitut für Risikoforschung BfR hat in einer Fokusgruppenuntersuchung die Einstellung der deutschen Bevölkerung zu den neuen gentechnischen Verfahren in Landwirtschaft und Medizin abgefragt. Obwohl klar wurde, dass der Kenntnisstand über CRSIPR/Cas9 gering ist, werden die neuen Verfahren sehr skeptisch beurteilt. Vor allem im Bereich der Landwirtschaft wird eine strenge Regulierung gefordert.

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19. Oktober 2017

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bild: taz.de

«SOCIAL FREEZING»

Das «vorbeugende» Einfrieren von Eizellen bereits jetzt in der Schweiz zulässig. Allerdings sind gravierende Probleme mit dem Verfahren verbunden: Es handelt sich um einen invasiven Eingriff und die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist gering. Trotzdem sieht die NEK keine weiteren Hinderungsgründe. Lediglich geringe Anpassungen wären nötig. 

Mehr: Nationale Ethikkommission Stellungnahme

17. Oktober 2017

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GV-Mais in über 90% der Tortillas in Mexiko

Mehr als 90% der in Mexiko verkauften Tortillas enthalten Spuren von gentechnisch verändertem Mais. Die Verunreinigungen gehen auf Importmais aus den USA zurück. Das Forscherteam um Elena Alvarez-Buylla bezeichnet seine Resultate als "verblüffend", da der kommerzielle Anbau von GV-Mais in Mexiko verboten ist. 

Mehr: mexiconewsdaily.com, www.biorespect.ch/mexiko

16. Oktober 2017

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Strenge Regulierung für Produkte aus neuen Gentechnik-Verfahren gefordert

Die Produkte der neuen Gentechnik-Verfahren sind nach Beurteilung des Europäischen Netzwerk der Wissenschaftler für soziale und ökologische Verantwortung (ENSSER) gentechnisch veränderte Organismen und als solche streng zu regulieren.

2. Oktober 2017

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Monsanto: Zugang zu EU-Parlament entzogen

Das Europaparlament hat Lobbyisten von Monsanto die Zugangsausweise entzogen. Die Entscheidung fällten die Fraktionsvorsitzen-den auf Antrag der Grünen, teilte deren Fraktionschef Philippe Lamberts mit. Sie gelte bis auf Weiteres.(www.spiegel.de)

 

Meldungen |September 2017

29. September 2017

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Keimbahneingriffe: Ethikrat fordert Regulierung

Der Deutsche Ethikrat legt der Bundesre-gierung in einer Ad-Hoc-Empfehlung nahe, eine internationale Debatte über Keim-bahninterventionen beim Menschen anzu-stossen: Global verbindliche Regularien seien dringend erforderlich. Ad-Hoc-Empfehlung

26. September 2017

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EPA: Anhörung zu Primaten-Patent

Am 27. September findet am Europäischen Patentamt (EPA) in München die öffentliche Anhörung eines Einspruchs von Testbiotech gegen das Patent EP2328918 der Max-Planck-Gesellschaft statt. Mit diesem Patent werden gentechnisch veränderte Versuchstiere und sogar Affen als «Erfindung» beansprucht. (www.testbiotech.org)

26. September 2017

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Saatgut für die Welt von morgen

Zusammen mit den Vereinen Bio ZH, SH und Bioverita organisiert der Verein Gen Au Rheinau am 6. Oktober 2017 ab 19h-22h die Abendveranstaltung «Saatgut für die Welt von morgen» an der ZüLa (Die Züricher Landwirtschafts-Ausstellung). Gezeigt wird der Film "Saatgut - Freiheit für die Vielfalt" über den Kampf kolumbianischer Bauern um ihr Saatgut.

Weitere Infos: Gen Au Rheinau, Züla

15. September 2017

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biorespect am Filme für die Erde Festival

Am 22. September findet zum 7. Mal das Filme für die Erde Festival statt und biorespect ist mit dabei. Wir zeigen im Basler Union unseren neuen Kurzfilm „Bist du bereit für farbigen Mais?" und informieren über den Verlust der globalen Maisvielfalt.
Mehr Info: www.FILMEfürdieERde.org

15. September 2017

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GV-Mais: Kein generelles Verbot

Ein generelles Verbot von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln in EU-Ländern ist nicht zulässig. Dies urteilte der Europäische Gerichtshof in einem am Mittwoch veröffentlichten Entscheid. (www.schweizerbauer.ch)

7. September 2017

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Diskussion: Soll die Leihmutterschaft legalisiert werden?

Jedes sechste Paar bleibt ungewollt kinderlos. Tendenz steigend. Wer aus medizinischen Gründen keine Kinder kriegen kann, ist zu vielem bereit. Doch die oft letzte Hoffnung wie Leihmutterschaft oder Eizellenspende sind in der Schweiz verboten. Zu Unrecht? Die «Forum»-Diskussion zum Thema, biorespect diskutiert mit.

1. September 2017

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Biologische Maiszüchtung hautnah

Rund 30 Personen kamen der Einladung von biorespect nach und verbrachten einen spannenden Besuch bei der Getreidezüchung Peter Kunz in Feldbach am Zürichsee. Der Anlass zeigte einmal mehr die Notwendigkeit biologischer Züchtungsbemühungen angesichts der immer grösser werdenden Machtkonzentration auf dem Saatgutmarkt. Weitere Infos