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Meldungen | Juli 2019

19. Juli 2019

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D: Immer mehr Gemeinden verbieten Glyphosat

Viele deutsche Städte verzichten schon seit Jahren auf Glyphosat zur Unkrautvernichtung auf ihren Grünflächen. Anders sah es lange bei den von Kommunen verpachteten und landwirtschaftlich genutzten Flächen aus. Aber das ändert sich: Immer mehr Städte und Gemeinden nehmen das Verbot auch in ihre Verträge mit Landwirten auf, die stadteigene Äcker bewirtschaften. Sie zwingen die Pächter dadurch, Alternativen zu verwenden. (www.spiegel.de)

12. Juli 2019

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US-Kastanie mit Weizen-Erbgut

Ein Pilz hat die amerikanische Kastanie nahezu ausgerottet. Nun sollen gentechnisch veränderte und dadurch resistente Kastanien die Art wiederbeleben. Doch der Widerstand gegen eine Freisetzung wächst. (www.keine-gentechnik.de)

10. Juli 2019

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Genmanipulierte Bienen

Bienen - und andere gefährdete Arten - sollen mittels der Gen-Schere Crispr resistent gegen Pestizide gemacht werden. Anstatt die natürliche Population zu schützen und für eine Intakte Umwelt zu sorgen, sieht die Forschung zunehmend die gentechnische Manipulation als Ausweg gegen das Artensterben an. Ein Irrweg. Weitere Infos: Testbiotech.

9. Juli 2019

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Veranstaltung NEK: Personalisierte Medizin

Am Donnerstag, 7. November 2019 findet in St. Gallen von 18 bis 19.30 Uhr die  Veranstaltung «Personalisierte Medizin – Herausforderung für Solidarität und soziale Gerechtigkeit» der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. (Veranstaltungsprogramm)

3. Juli 2019

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Bild: Utopia.de

Österreich verbietet Glyphosat - Schweizer Bahn prüft noch

Der österreichische Nationalrat hat mehrheitlich für ein Verbot des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat gestimmt. Unabhängig davon, ob das nationale Verbot sich mit EU-Recht vereinbaren lässt, geht von dem Entscheid Signalwirkung aus. Auch in der Schweiz besteht dringend Handlungsbedarf. Nach dem Verbot einiger giftiger Pestizide, darf der Bund vor dem besonders umstrittenen Glyphosat nicht halt machen. Ein Verbot ist angesagt. (www.spiegel-online.de) Die SBB will sich bis 2025 vom Gift an den Gleisen verabschieden (aargauerzeitung.ch)

1. Juli 2019

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Bund will schädliche Pestizide verbieten

Das Bundesamt für Landwirtschaft hat alle zwölf Bewilligungen für Pestizide mit den Wirkstoffen Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl widerrufen. Schweizer Umweltverbände fordern nun, dass weitere besonders problematische Pestizide aus dem Verkehr gezogen werden. (www.tagblatt.ch)

 

Meldungen | Juni 2019

28. Juni 2019

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TA-Swiss: Studie zu Social Freezing

TA-SWISS hat in einer Studie untersucht, welchen Nutzen Social Freezing haben kann, aber auch welche Risiken etwa für Mutter und Kind damit verbunden sind. Social Freezing wird oft als Mittel für Frauen angesehen, die ihre Karriere trotz Kinderwunsch vorantreiben möchten. Die Studie zeigt hingegen, dass die Karriere allein nicht das ausschlaggebende Kriterium ist für Frauen, die sich für Social Freezing interessieren. Ihre Motive sind komplexer. 

27. Juni 2019

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Kein Patent auf Lachs und Forellen

Gestern wurde dem Europäischen Patentamt der Einspruch gegen ein Patent auf Lachse und Forellen übergeben. biorespect fordert zusammen mit 30 weiteren Organisationen den Widerruf des Patents. Im Patent werden Lachse und Forellen beansprucht, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert werden, um den Anteil von ungesättigten Fettsäuren in deren Muskelgewebe zu erhöhen. Dazu sollen Pflanzen wie die bekannten Wildgemüsearten Borretsch oder Nachtkerze und Schwarze Johannisbeeren eingesetzt werden. Dass diese Pflanzen natürlicherweise hohe Konzentrationen geeigneter Fettsäuren enthalten, ist aber nicht neu.  >No Patents on Seeds

>PM Einspruch 

 

24. Juni 2019

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USA: GV-Zulassungen sollen noch einfacher werden

US-Präsident Donald Trump hat die zuständigen US-Behörden angewiesen, die Zulassungsbe-dingungen für gentechnisch veränderte Organismen zu überarbeiten und deren Zulassung zu erleichtern. Verbraucherschützer kündigten ihren Widerstand an. (www.keine-gentechnik.de)

18. Juni 2019

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Feldbach am Zürichsee: Tag der offenen Zuchtgärten am 22. Juni

Seit 35 Jahren engagiert sich Peter Kunz in der biodynamischen Pflanzenzüchtung für
Vielfalt, Nachhaltigkeit, Gemeinwohl – kurz für Bio von Anfang an. Erleben Sie die die immense Vielfalt im Zuchtgarten: Über 1‘000 verschiedene Weizen, Dinkel, Triticale, Emmer, Erbsen und Lupinen in voller Pracht. Das Detailprogramm finden Sie hier.

14. Juni 2019

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Österreich erwägt Glyphosatverbot

Gestern begann eine neue Debatte um ein Verbot von Glyphosat in Österreich. Die SPÖ beantragt im Nationalrat ein Verbot auf Bundesebene und es sieht so aus, als würden auch die FPÖ und die Fraktion JETZT dem zustimmen. Eine Abstimmung ist schon am 2. Juli geplant. Das Verbot dürfte in Brüssel auf Widerstand stossen. (www.derstandard.at)

13. Juni 2019

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Russischer Forscher will Embryonen manipulieren

Der russische Forscher Rebrikow plant, HIV-infizier-ten Frauen Embryonen einzusetzen, die er zuvor per Gentechnik vor einer Ansteckung mit dem Aids-Erreger geschützt haben will. Er wäre nach dem Chinesen He Jiankui wohl der zweite Mensch, der solch ethisch hochumstrittenen Experimente durch-führt. Rebrikow möchte für die Versuche allerdings eine Genehmigung der Behörden abwarten. (www.spiegel.de)

11. Juni 2019

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Gene Drives mit grösster Vorsicht behandeln

Zu diesem Schluss kommt der Report der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), der Critical Scientists Switzerland (CSS) und des European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER). Es gebe erhebliche Wissenslücken und viele Erwartungen bezüglich Gene Drives seien unrealistisch. Die Technik sei im Sinne des Vorsorgeprinzips zum jetzigen Zeitpunkt nicht einsatzfähig (www.tagesspiegel.de). Bericht Gene Drives

10. Juni 2019

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Gentechnikfreies Vitamin B2 für die Tierhaltung

Zusammen mit dem Forschungsinstitut für Biologische Landwirtschaft (FiBL) hat die Firma Agrano ein Bio-zertifiziertes Einzelfuttermittel mit hohem Gehalt an Vitamin B2 ohne Gentechnik entwickelt. Gentechnikfrei hergestelltes Vitamin B2 gab es bis vor kurzem nicht mehr. Denn im vergangenen Jahr hat auch der weltweit letzte grosse Anbieter von GV-frei hergestelltem Vitamin B2 auf Gentechnik umgestellt (www.fibl.org).

3. Juni 2019

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Los Angeles klagt gegen Monsanto

Neuer juristischer Ärger für Bayer und seine um-strittene US-Tochter Monsanto: Der Landkreis Los Angeles wirft Monsanto vor, vor Jahrzehnten Umweltschäden angerichtet zu haben - und hat in Kalifornien eine entsprechende Klage eingereicht. Das Unternehmen müsse sich an den Kosten für die Säuberung von Dutzenden mit PCB-Chemikalien verseuchten Gewässern beteiligen und Schadens-ersatz zahlen, fordern die Kläger. (www.spiegel.de)

 

Meldungen | Mai 2019

25. Mai 2019

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Novartis: Teuerstes Medikament der Welt

Der Pharmariese Novartis hat in den USA die Zulassung für eine Gen-Therapie erhalten, die mit einem Preis von gut zwei Millionen Dollar pro Einmaldosis die teuerste Arznei der Welt ist. Die Behörde FDA genehmigte am Freitag den Einsatz von Zolgensma bei Kindern unter zwei Jahren zur Behandlung der Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie (SMA). (www.spiegel.de)

23. Mai 2019

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USA: Eltern nutzen Sperma von verstorbenem Sohn

Ein 21-Jähriger aus dem US-Bundesstaat New York stirbt nach einem Skiunfall. Weil er immer Kinder wollte, dürfen seine Eltern nun sein eingefrorenes Sperma nutzen, um Enkel zeugen zu lassen. In der Schweiz verbietet das Fortpflanzungsmedizingesetz (FmedG) ein solches Vorgehen. (www.spiegel.de)

18. Mai 2019

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March 2019: Against Bayer und Syngenta

Bereits zum fünften Mal wurde am March against Bayer & Syngenta am 18. Mai 2019 in Basel für einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft demonstriert. Die weit über 2000 Teilnehmenden, darunter auch biorespect, forderten lautstark eine Umsetzung von echtem Umwelt- und Klimaschutz. (www.multiwatch.ch)

17. Mai 2019

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EU: Gentechnikrecht soll überarbeitet werden

Eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hat sich beim Agrarrat diese Woche dafür ausgesprochen, dass die nächste Europäische Kommission das Gentech-nikrecht zeitnah  überarbeiten soll. Das sei eine Konsequenz aus dem Urteil des Europäischen Ge-richtshofs (EuGH) vom Juli 2018. Die Frage, ob dabei neue gentechnische Verfahren wie Crispr-Cas9 als Gentechnik reguliert bleiben sollen, ist in Europa weiter umstritten. (www.keine-gentechnik.de)

16. Mai 2019

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Umfrage: Künstliche Befruchtung und Beratung

Aus gegebenem Anlass recherchiert biorespect zur Aufklärung und Beratung vor einer In-vitro-Fertilisation. Sind auch Sie davon betroffen? Wir interessieren uns, wie gut Sie im Vorfeld einer Kinderwunschbehandlung aufgeklärt und beraten wurden. Sie können anonym unseren Fragebogen online ausfüllen. Auf der Seite finden Sie auch weitere Informationen sowie unsere Kontaktdaten, für den Fall, dass Sie uns noch mehr mitteilen möchten. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

10. Mai 2019

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Die Trauben und der Tod

Eine Flasche Wein aus dem bekannten Weinbaugebiet Bordeleis bei Bordeaux kann mehrere Tausend Euro kosten. Nun machen zwei einheimische Frauen öffentlich, dass Winzer dort sehr viele Pestizide spritzen – und Menschen davon schwer krank werden. (www.sueddeutsche.de)

13. Mai 2019

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Genom-Editierung ist nachweisbar

Das Europäische Netzwerk der GVO-Laboratorien (ENGL) hat einen Bericht zur Nachweisbarkeit der Produkte der neuen gentechnischen Verfahren (NGV) veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass dieser Nachweis einfach ist, wenn die NGV dem Gentechnikrecht unterliegen. Denn in diesem Fall müssen die Herstellerfirmen Referenzmaterial und Nachweismethode mitliefern. (www.gmwatch.org)

9. Mai 2019

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Kein Patent auf Lachs!

Die Organisation no patents on seeds startet einen Einspruch gegen das vom Euopäischen Patentamt erteilte Patent EP1965658, in dem Fischfutter, die Haltung von Lachsen, die Lachse selbst sowie das von ihnen stammende Fischöl als Erfindung beansprucht werden. biorespect unterstützt den Einspruch. Unterschreiben auch Sie >hier

6. Mai 2019

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Umfrage: IVF und Beratung

Aus gegebenem Anlass recherchiert biorespect zur Aufklärungs- und Beratungssituation im Rahmen einer künstlichen Befruchtung. Uns interessiert, wie gut Sie im Vorfeld informiert wurden. Wenn Sie jemanden kennen oder selbst betroffen sind, würden wir uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Unter www.biorespect.ch/fragebogen-ivf können Sie unseren Fragebogen zum Thema anonym ausfüllen - vielen Dank!

3. Mai 2019

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Kampagne für Eizellenspende 

Am 15. Mai findet am Unispital Zürich eine Diskussionsveranstaltung statt, die vermuten lässt, dass die Fortpflanzungslobby eine neue Kampagne zur Aufweichung des Fortpflanzungsmedizingesetzes startet. Vertreten sind ProCrea, ein Kinderwunschzentrum, das massiv für die Eizellenspende wirbt, einschlägig bekannte Parlamentarier, bis hin zur Präsidentin der Nationalen Ethikkommission. Hinter der Kampagne steckt die Agentur, die bereits bei der Abstimmung zur Präimplantationsdiagnostik erfolgreich für die Befürworter tätig war. Ein Muss-Termin also für alle, die sich kritisch mit dem Thema befassen.

>Flyer zur Veranstaltung -1.jpg