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Meldungen |August 2018

11. August 2018

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Glyphosat und Krebs: Monsanto soll Schmerzensgeld zahlen

Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt, weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, aber es ist ein Fingerzeig hinsichtlich der noch weiteren 5000 Klagen, die in den USA anhängig sind. BAYER wird nun hoffentlich für die Giftmischerei gerade stehen müssen. (tagesschau.de)

7. August 2018

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Brasilien: Gericht wendet sich gegen Glyphosat-Einsatz

Das Bundesgericht der brasilianischen Haupt-stadt Brasilia erliess diese Woche ein Verbot für die Neuzulassung von Agroprodukten mit Glyphosat als Inhaltsstoff. Bereits bestehende Zulassungen von Spritzmittelnen wie Round-up sollen zusätzlich vorübergehend ausser Kraft gesetzt werden, so dass eine Neubewer-tung der Schädlichkeit vorgenommen werden könne. (www.sunstainablepulse.com)

6. August 2018

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Glyphosat schädigt Embryonen der nächsten Generation

Im Tierversuch haben Ratten, die im Mutter-leib und als Babys mit umweltrelevanten Mengen eines glyphosathaltigen Pestizids ge-füttert wurden, später überdurchschnittlich viele schwache und geschädigte Kinder zur Welt gebracht. Das zeigte eine Studie argen-tinischer Wissenschaftler. (www.keine-gentechnik.de)

 

Meldungen |Juli 2018

25. Juli 2018

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Europäischer Gerichtshof: Auch neue Verfahren sind Gentechnik!

Heute hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) zur rechtlichen Einstufung der neuen gentechnischen Verfahren geäussert: Durch Mutagenese gewonnene Organismen gelten danach als GVO im Sinne der GVO-Richtlinie. Die Regulierung obliegt jetzt den Mitgliedsstaaten. Das Urteil könnte aber ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Jetzt gilt umso mehr für die Schweiz: Neue gentechnische Verfahren sind als Gentechnik einzustufen und zu regulieren! Das gebietet allein schon das Vorsorgeprinzip.

 

23. Juli 2018

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Risiken der neuen Gentechnik: der „CRISPR-Giftpilz"

Testbiotech veröffentlichte kürzlich einen Video-Clip, in dem ein mögliches Zukunftsszenario des ersten Speisepilzes aufgezeigt wird, der mithilfe der Gen-Schere CRISPR in seinem Erbgut verändert wurde. Er ist weltweit der erste derartige Organismus, der zur Verwendung als Lebensmittel zugelassen wurde: Die US-Behörden gaben ihn 2016 als sicher zur Vermarktung frei. (www.testbiotech.de), Zum Video

18. Juli 2018

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Genscheren zunehmend in der Kritik

In letzter Zeit häufen sich die kritischen Stimmen zum Verfahren CRISPRCas9, der sog. Genschere. Galt das Verfahren anfangs noch als «Wundermittel» das zur Manipulation von Pflanzen schnell und «präzise» eingesetzt werden könne und darüber hinaus zur Krankheitsbekämpfung beim Menschen schon hoch bejubelt wurde, so zeigen sich zunehmend die Risiken, die mit dem Verfahren verbunden sind. (Südeutsche Zeitung)

17. Juli 2018

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Deutsche Behörden bestätigen: Genome Editing ist nachweisbar

Eingriffe mit Gentechnik-Scheren wie CRISPR/Cas in das Erbgut von Pflanzen lassen sich nachweisen. Das ergab eine von Monsanto gesponserte Konferenz über Biosicherheit. Daraus folgt: Pflanzen, die mit neuen gentechnischen Verfahren verändert wurden, können sehr wohl eigens reguliert werden. (www.keine-gentechnik.de)

16. Juli 2018

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Hohe Zustimmung für Agrarinitiativen

Zwei Volksinitiativen wollen den Einsatz von Pestiziden und Antibiotika in der Landwirtschaft regulieren bzw. verbieten. Nun zeigt eine erste Umfrage, dass das gemeinsame Anliegen der beiden Initiativen über das rot-grüne Milieu hinaus auf Sympathie stösst: In der Tamedia-Umfrage sprachen sich 68 Prozent der rund 14'900 Teilnehmenden für die Trinkwasserinitiative aus und sogar 72 Prozent für die Initiative gegen den Pestizideinsatz. (tagesanzeiger.ch)

11. Juli 2018

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USA: Sammelklage gegen Monsanto zugelassen!

Ein US-Bundesrichter in Kalifornien hat mehrere Hundert Klagen gegen ein glyphosathaltiges Unkrautvernichtungsmittel der Bayer-Tochter Monsanto zugelassen. Mehr als 400 Bauern, Landschaftsgärtner und Verbraucher werfen Monsanto vor, durch den Unkrautvernichter Roundup das Non-Hodgkin-Lymphom bekommen zu haben - eine Form von Lymphdrüsenkrebs. (spiegel-online)

10. Juli 2018

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Epigenetik: Kälte führt zu schlan-ken Nachkommen

Kälte vor der Zeugung führt bei Nachkommen zu mehr braunem Fettgewebe und schützt diese vor Übergewicht und Stoffwechseler-krankungen. Informationsträger sind Sper-mien, wie Wissenschaftler bei Mäusen herausfanden. Ein ähnlicher Zusammenhang zeigt sich auch bei Menschen. (www.ethz.ch)

9. Juli 2018

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Verbände-Resolution: Neue gentechnische Verfahren als Gentechnik regulieren

Alle Verfahren, die unter Begriffen wie Genom-Editing, zielgerichtete Mutagenese oder neuere Mutagenese-Verfahren firmieren, sollten als Gentechnik reguliert werden. Das fordern 21 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz in einer Resolution von den Abgeordneten im Bundestag und im Europäischen Parlament. (www.keine-gentechnik.de)

9. Juli 2018

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Die Rückkehr des Maiswurzelbohrers

Der Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera) entwickelt sich ständig weiter und wird resistent gegen Pestizide, die eine 50-Milliarden-Dollar-Maisindustrie schützen sollen. (www.gmwatch.org)

3. Juli 2018

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Unterschiede zwischen Genome Editing und Mutationszüchtung bestätigt

In einer aktuellen Publikation, die MitarbeiterInnen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des US-Konzerns DowDuPont verfasst haben, weisen die Autoren ausdrücklich auf erhebliche Unterschiede zwischen den neuen Gentechnikverfahren und der herkömmlichen Pflanzenzüchtung hin. (www.testbiotech.org)

2. Juli 2018

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Petition: Keine Gentechnik durch die Hintertür!

Wo Gentechnik drinsteckt muss auch Gentechnik draufstehen! Bereits über 18’000 Personen haben unterschrieben, nun gilt es bis Ende August 2018 die 20’000 Marke zu knacken und beim Bundesrat und beim National- und Ständerat ein Zeichen zu setzen. Neue Gentechnik-Verfahren müssen dem Gentechnikgesetz unterstellt und vor einer Freisetzung auf ihr Sicherheit überprüft werden. 
Unterschreiben Sie die Petition jetzt!
 

Meldungen |Juni 2018

29. Juni 2018

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Weltweite GV-Anbauflächen steigen weiter

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen habe 2017 erneut zugenommen. Dies schreibt zumindest die weltweit grösste Lobby-Organisation für Agro-Gentechnik – andere Zahlen gibt es leider keine. Weltweit seien deren Flächen auf 189,8 Millionen Hektar angestiegen, gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von drei Prozent. (www.transgen.de)

26. Juni 2018

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Bild: no-patents-on-seeds.org

Stoppt die Monopolisierung von Saatgut durch 'Baysanto'!

Nach der Übernahme von Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer fordern rund 40 Institutionen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Landwirtschaft und Umwelt wirksame Maßnahmen, um die Patentierung der herkömmlichen Züchtung von Pflanzen und Tieren zu beenden. (Internationaler Aufruf von NO PATENT ON SEEDS)

22. Juni 2018

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Frankreich: Kennzeichnung tierischer Lebensmittel

Die französische Nationalversammlung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der vorsieht, dass tierische Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen, wenn die Tiere zuvor mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefüttert wurden. (www.allaboutfeed.net)

19. Juni 2018

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Lebensmittel ohne Gentechnik boomen in Deutschland

Die Lebensmittelhersteller werden 2018 für sieben Milliarden Euro Produkte mit ‚Ohne GenTechnik’-Siegel an den Lebensmittelhandel verkaufen. Gegenüber den Umsätzen in 2017 bedeute das eine Steigerung von 27 Prozent. (www.keine-gentechnik.de)

15. Juni 2018

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GUMG: Inkrafttreten absehbar

Das Gesetz über genetische Untersuchungen am Menschen (GUMG) wurde heute in der Schlussabstimmung von beiden Räten ohne Gegenstimme durchgewunken. Mit dem Inkrafttreten ist wegen der Ausarbeitung des Verordnungsrechts wohl nicht vor 2021 zu rechnen. (www.admin.ch)

14. Juni 2018

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Nationalrat nimmt Gegenvorschlag an

Der Nationalrat hat heute einem Gegenvorschlag zur
Konzernverantwortungsinitiative zugestimmt. Dieser stellt einen hart erarbeiteten Kompromiss zwischen der Intitiative und konstruktiven Kräften aus dem Parlament und der Wirtschaft dar. Jetzt kommt es darauf an, dass der Ständerat mitzieht.

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Der Kompromiss bedeutet schmerzhafte Abstriche: Die verbindlichen Regeln gelten nur für sehr grosse Unternehmen und die Haftungsbestimmungen sind stark
eingeschränkt. Dennoch hat das Initiativkomitee im Vorfeld der heutigen Debatte im Sinne eines breit abgestützten Kompromisses einen Rückzug in Aussicht gestellt. Denn sollte der Ständerat dem Gegenvorschlag ohneAbschwächungen zustimmen, werden gesetzliche Massnahmen schneller inKraft treten als mit einer Volksabstimmung. Gerade für die Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen ist eine schnelle Lösung positiv.

 > Konzernverantwortungsinitiative

11. Juni 2018

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Glyphosat: Französische Imker zeigen Bayer an

In französischem Honig wurden Glyphosat-Rückstände nachgewiesen. Der Imker-Verband wirft dem Herbizid-Hersteller Bayer deshalb den «Vertrieb schädlicher Substan-zen» vor. (www.spiegel.de)

4. Juni 2018

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Pakistan: Flächendeckende GV-Kontamination

Die gentechnikfreien Baumwollsorten in Pakistan sind durch Bt-Baumwolle gentechnisch verunreinigt. Dies meldet die pakistanische Zeitung «The News» und sieht darin eine Ursache für die zunehmende Resistenz bei Schädlingen.

1. Juni 2018

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Bayer und BASF bei Agrogentechnik ganz vorne

Mit der anstehenden Übernahme von Monsanto wird Bayer der führende konzern im Bereich der Agrogentechnik werden. BASF wird zur Nummer vier aufsteigen. Damit wird der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Zukunft massgeblich in der Hand zweier deutscher Konzerne sein.(www.gen-ethisches-netzwerk.de)