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Meldungen |Juni 2018

15. Juni 2018

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GUMG: Inkrafttreten absehbar

Das Gesetz über genetische Untersuchungen am Menschen (GUMG) wurde heute in der Schlussabstimmung von beiden Räten ohne Gegenstimme durchgewunken. Mit dem Inkrafttreten ist wegen der Ausarbeitung des Verordnungsrechts wohl nicht vor 2021 zu rechnen. (www.admin.ch)

14. Juni 2018

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Nationalrat nimmt Gegenvorschlag an

Der Nationalrat hat heute einem Gegenvorschlag zur
Konzernverantwortungsinitiative zugestimmt. Dieser stellt einen hart erarbeiteten Kompromiss zwischen der Intitiative und konstruktiven Kräften aus dem Parlament und der Wirtschaft dar. Jetzt kommt es darauf an, dass der Ständerat mitzieht.

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Der Kompromiss bedeutet schmerzhafte Abstriche: Die verbindlichen Regeln gelten nur für sehr grosse Unternehmen und die Haftungsbestimmungen sind stark
eingeschränkt. Dennoch hat das Initiativkomitee im Vorfeld der heutigen Debatte im Sinne eines breit abgestützten Kompromisses einen Rückzug in Aussicht gestellt. Denn sollte der Ständerat dem Gegenvorschlag ohneAbschwächungen zustimmen, werden gesetzliche Massnahmen schneller inKraft treten als mit einer Volksabstimmung. Gerade für die Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen ist eine schnelle Lösung positiv.

 > Konzernverantwortungsinitiative

11. Juni 2018

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Glyphosat: Französische Imker zeigen Bayer an

In französischem Honig wurden Glyphosat-Rückstände nachgewiesen. Der Imker-Verband wirft dem Herbizid-Hersteller Bayer deshalb den «Vertrieb schädlicher Substan-zen» vor. (www.spiegel.de)

4. Juni 2018

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Pakistan: Flächendeckende GV-Kontamination

Die gentechnikfreien Baumwollsorten in Pakistan sind durch Bt-Baumwolle gentechnisch verunreinigt. Dies meldet die pakistanische Zeitung «The News» und sieht darin eine Ursache für die zunehmende Resistenz bei Schädlingen.

1. Juni 2018

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Bayer und BASF bei Agrogentechnik ganz vorne

Mit der anstehenden Übernahme von Monsanto wird Bayer der führende konzern im Bereich der Agrogentechnik werden. BASF wird zur Nummer vier aufsteigen. Damit wird der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Zukunft massgeblich in der Hand zweier deutscher Konzerne sein.(www.gen-ethisches-netzwerk.de)

 

Meldungen |Mai 2018

30. Mai 2018

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Auch Ständerat winkt Gentestgesetz durch

Nach dem Nationalrat hat jetzt auch der Ständerat die Vorlage für das GUMG mehr oder weniger durchgewunken. Die meisten Artikel wurden auch in der kleinen Kammer en bloc abgestimmt. Eine eingehende Diskussion über die heiklen Punkte fand nicht statt. So wurde die nächste Chance vergeben, den Bundesratsentwurf zu verbessern.

Weitere Infos:

> MM biorespect

> www.gen-test.info

29. Mai 2018

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Gentechfrei gegen Krautfäule

Herkömmlich auf Krautfäule-Resistenz gezüchtete Kartoffeln widerstehen der Krankheit ebensogut wie GV-Knollen. Dies ergab eine Studie der Uni Wageningen (Niederlande). Während die Forscher an der Gentechnik-Variante noch immer basteln, wird die gentechfreie resistente Kartoffel längst angebaut.

22. Mai 2018

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Nicht in unserem Namen, Basel!

Basel und Syngenta: Der Protest gegen die unheilige Allianz der Stadt Basel mit dem grössten Pestizidhersteller nimmt zu. MultiWatch Basel fordert die Regierung des Kantons Basel-Stadt und die Parteien im Grossen Rat mit einem offenen Brief u.a. dazu auf, die Verantwortung für die Rolle der Basler Konzerne bei Menschenrechts-verletzungen weltweit zu übernehmen. Unterstützen Sie das Anliegen und unterschreiben Sie hier.

19. Mai 2018

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biorespect am March against Monsanto 2018

biorespect unterstützte den March against Monsanto am 19. Mai in Basel und demonstrierte zusammen mit rund 2'000 Teilnehmenden für einen Paradigmenwechsel in der Agrarpolitik und gegen den Einsatz von hochgiftigen Pestiziden, Agrogentechnik und Patenten. (www.marchagainstsyngenta.ch)

18. Mai 2018

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Spritzmittel verändern Darmflora

Glyphosathaltige Herbizide verändern bereits in minimalen Dosen bei jungen Ratten biologische Parameter, die mit geschlecht-licher Entwicklung und genetischen Schädi-gungen verbunden sind. Zudem beeinflussen sie die Darmflora. Das sind erste Ergebnisse einer unabhängigen, crowd-finanzierten Langzeitstudie.

16. Mai 2018

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Kein Mückenschwund durch Gnetech-Moskitos

Hunderttausende GV-Tigermücken wurden bereits auf den Kaiman-Inseln ausgesetzt, damit die Insekten sich selbst ausrotten. Sie könnten die Population um 90 Prozent redu-zieren, behauptete Hersteller Oxitec mehr-fach. Die britische Organisation GeneWatch legte jetzt Beweise vor, wonach die Zahl der stechenden Mückenweibchen sogar stieg.

15. Mai 2018

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Glyphosat: Die Mischung macht das Gift

Gebrauchsfertige Pestizidmischungen mit Glyphosat sind für menschliche Zellen weitaus giftiger als Glyphosat als isolierter Wirkstoff. Das zeigen Forschungsergebnisse des US-Gesundheitsministeriums. (www.theguardian.com)

09. Mai 2018

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Gefahr durch Glyphosat? Nicht in der Schweiz

Der Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf. In seiner heutigen Erkärung zu Glyphosat kommt er zur bahnbrechenden Erkenntnis, dass keine weiteren Gefahren mit der Anwendung von Glyphosat verbunden seien. Also wird das Gift weiterhin ungehemmt auch auf Schweizer Äcker versprüht. Da hat sich die Industrielobby wieder durchgesetzt.

Bericht des Bundesrates >pdf

Medienmitteilung Grüne

08. Mai 2018

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EKAH: Vorsorgeprinzip im Umgang mit den neuen gentechnischen Verfahren stärken

Die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) kommt in ihrem neuen Bericht zum Schluss, dass der Vorsorgegedanke bei der Regulierung neuer Technologien in der Umwelt konsequent gestärkt und umgesetzt werden muss. (Medienmitteilung)

08. Mai 2018

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EU-Kommission genehmigt BASF-Bayer-Deal mit Auflagen

Die Europäische Kommission hat die Übernahme von Teilen des Saatgut- und Pestizidgeschäfts von Bayer durch BASF unter Auflagen genehmigt. Der Verkauf war eine der Bedingungen für die Zustimmung der Kommission zur Fusion von Monsanto und Bayer. (www.keine-gentechnik.de)

07. Mai 2018

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Bt-Baumwollfelder Indiens voller Schädlinge

Der Bt-Baumwollanbau in Indien war in der Saison 2017/18 von einem massiven Schädlingsbefall betroffen, der zu den schlimmsten Verlusten seit 30 Jahren geführt hat. Das zeigt einmal mehr, dass die Bt-Baumwolle versagt. Die Zielschädlinge entwickeln Resistenzen und neue Schädlinge breiten sich aus. (www.ruralindiaonline.org)

07. Mai 2018

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Embryonenzucht ohne Keimzellen

Erstmals haben Wissenschaftler im Labor einen Proto-Embryo erzeugt, ohne dabei Spermien oder Eizellen einzusetzen. Bei den Versuchen wurden Stammzellen von Mäusen verwendet, wie in einer in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlichten Studie beschrieben wird. (www.spiegel.de)

 

03. Mai 2018

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Jetzt mitmachen: Flagge zeigen für Konzernverantwortung

Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen künftig Menschenrechte und Umweltstandards weltweit einhalten. Kinderarbeit oder Trinkwasservergiftung müssen ein Ende haben. Im Juni steht eine Parlamentsdebatte an. Deshalb gilt es jetzt, breite Unterstützung für die Konzernverantwortungsinitiative zu zeigen. Fahnen können kostenlos >hier bestellt werden! Machen Sie mit!

 

Meldungen |April 2018

30. April 2018

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EU: Drei bienenschädliche Insektizide sollen verboten werden

Die Europäische Kommission wird zum Jahresende drei bienengiftige Insektizid-wirkstoffe im Freiland verbieten, teilte eine Sprecherin heute mit. Zuvor hatten die EU-Mitgliedsstaaten mehrheitlich dafür votiert, darunter auch Deutschland. Ein breites Verbändebündnis und die Grünen fordern, sämtliche sogenannte Neonikotinoide aus der Umwelt zu verbannen.(www.keine-gentechnik.de)

24. April 2018

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EFSA und Industrie vereinigt in 'EFSI'

Eine neue wissenschaftliche Publikation erörtert die Risiken einer Ausbreitung der Gene von gentechnisch verändertem Mais in Spanien. Die Veröffentlichung beruht auf einer engen Kooperation zwischen ExpertInnen der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und der Gentechnik-Industrie. Um diese Art der Zusammenarbeit anzuprangern, schlägt Testbiotech einen neuen Begriff vor: European Food Safety Industry ('EFSI'). www.testbiotech.de

23. April 2018

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Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungs-Initiative

Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats schlägt im Rahmen der Aktien-rechtsrevision gesetzliche Massnahmen gegen Menschenrechtsverletzungen und die Miss-achtung von internationalen Umweltstandards durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz vor. (Medienmitteilung Initiativkomitee)

20. April 2018

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WBK-S winkt GUMG ebenfalls durch

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat sich an mit der Revision des Bundesgesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen befasst und den Gesetzesentwurf mit 10 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen. biorespect fordert den Ständerat dazu auf, den Entwurf zumindest im Plenum doch noch kritisch zu hinterfragen.

18. April 2018

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EU: Transparentere Zulassungs-verfahren

Die EU-Kommission hat einen Verordnungs-vorschlag vorgelegt, der die Transparenz bei der EU-Risikobewertung von Pestiziden, gentechnisch veränderten Organismen und Lebensmittelzusätzen verbessern soll. Sie reagierte damit auf eine Forderung der Europäischen Bürgerinitiative Stop Glyphosat aus dem vergangenen Jahr. (www.keine-gentechnik.de)

10. April 2018

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Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen unterschätzt

Aktuelle Forschungsergebnisse aus China zeigen eine neue Dimension der Umweltrisiken gentechnisch veränderter Pflanzen: Die zusätzlich in die Pflanzen eingebauten Gene können das Risiko für deren Ausbreitung in der Umwelt wesentlich erhöhen.(www.testbiotech.de)

6. April 2018

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Neue Studien zeigen: Glyphosat ist gefährlich

Mehrere aktuelle Studien zeigen erneut, dass das Herbizid Glyphosat Umwelt und Gesund-heit negativ beeinflusst. So haben Wissen-schaftler der Universität des US-Staates Indiana haben 71 Schwangere untersucht und bei 93 Prozent von ihnen Glyphosat im Urin nachgewiesen.(www.keine-gentechnik.de

3. April 2018

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Mexiko: Gentech-Mais in den Tortillas

Indiustriell gefertigte Tortillas in Mexiko sind häufig mit gentechnisch verändertem mais verunreinigt und mit Glyphosat belastet. Dies stellten mexikanische Wissenschaftler in einer Studie fest.( www.grain.org)

Weitere Informationen zum Thema: «Es geht auch anders».

2. April 2018

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Schweiz: CRISPR-Petition lanciert

Schweizer gentechnikkritische, darunter auch biorespect, Organisationen fordern, dass die sogenannten neuen gentechnischen Verahren in der Schweiz dem aktuellen Gentechnik-gesetz unterstellt werden. Zu diesem Zweck lancierten sie eine Petition, die hier unter-zeichnet werden kann.