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Meldungen | März 2020

31. März 2020  

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Bayer akzeptiert Vergleich

Der Bayer-Konzern hat sich in den USA mit Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um irreführende Werbung für Unkrautvernichter mit dem Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Der deutsche Agrar- und Pharmakonzern hat sich laut Gerichts-unterlagen bereit erklärt, 39,6 Millionen Dollar zu zahlen. Die schwerwiegenderen Klagen laufen aber noch. (www.zeit.de)

27. März 2020  

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USA: Dicamba-Herbizide auf dem Prüfstand

Die Zulassung der Dicamba-Herbizide durch die US-Umweltbehörde EPA wird überprüft. Die Umwelt-behörde hatte die Herbizide XtendiMax (Bayer), Engenia (BASF) and FeXapan (Corteva) 2016 zugelassen. Sie alle enthalten den leicht flüchtigen Wirkstoff Dicamba und werden seither zusammen mit GV-Pflanzen von Monsanto (inzwischen Bayer) verkauft. Immer wieder zeigt sich, dass Dicamba-Pestizide im Feld Nachbarn ohne Dicamba-resistente Pflanzen schädigen. Inzwischen haben zahlreiche Farmer Bayer und BASF wegen Dicamba-Schäden verklagt. In einem ersten Verfahren wurden die beiden Konzerne zu 265 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. (www.keine-gentechnik.de)

24. März 2020   

Auch uns hat das Virus teils aus dem Basler Büro vertrieben. Wir bleiben aber jetzt erst recht weiter am Ball: denn weiterhin werden Pestizide ausgebracht, die die Umwelt und die Menschen vergiften ... Agrokonzerne streichen mit den Giften weiter Gewinne ein ... vor allem in den Ländern des Südens werden die Böden ausgelaugt und vergiftet ... hierzulande werden unnütze Feldversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchgeführt ... die sogenannte neue Gentechnik treibt weiter ihre Blüten und soll hinterrücks eingeführt werden ... die Risiken werden weiter vernachlässigt ... gentechnisch hergestellte Medikamente drängen weiter auf den Markt ... Embryonen werden weiter gescreent ... vor allem jetzt, wo die Forschung sich ein Wettrennen für einen Impfstoff gegen das aktuelle Virus liefert, werden Sicherheitsbedenken hinten an gestellt.

Wir bleiben dran.

Unter info@biorespect.ch sind wir für Sie erreichbar!

Bleiben Sie gesund!

Das Team von biorespect

10. März 2020  

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Ständerat: Glyphosatverbot für Kantone Genf und Jura abgelehnt

Der Kanton Jura wollte die Vermarktung und Ver-wendung von Glyphosat verboten sehen, der Kanton Genf forderte lediglich den geordneten Ausstieg und die verstärkte Suche nach Alternativen. Beiden Standesinitiativen wurde vom Ständerat an der heutigen Parlamentsdebatte keine Folge gegeben – eine umfassende Risikoreduktion für den Pestizideinsatz sei bereits in die Wege geleitet, so die Kommission für Wirtschaft und Arbeit. (www.parlament.ch)

05. März 2020  

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Agroscope Protected Site Reckenholz

Nutzlose Versuche mit gv-Mais genehmigt

Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat wieder einmal einen nutzlosen und gefährlichen Freisetzungsversuch bewilligt: Gentechnisch veränderte Maispflanzen sollen in Reckenholz freigesetzt werden. biorespect fordert dringend die Einstellung solch unsinniger Versuche. Die so verschwendeten Finanzmittel müssen in die Entwicklung zu biologischer Landwirtschaft gehen. (SAG)

04. März 2020  

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Saatgutausstellung in Basel verschoben!

biorespect und die Regionalgruppe Basel von Public Eye planten von  März bis Mai 2020 eine umfangreiche Ausstellung zu Saatgut in der Voltahalle in Basel. Aufgrund der aktuellen Risikolage durch das Corona-Virus wird die Ausstellung nun voraussichtlich um ein Jahr verschoben. Medienmitteilung biorespect 306-1.jpgwww.saatgutausstellung-basel.ch

 

Meldungen | Februar 2020

28. Februar 2020  

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NEK empfiehlt Lockerung des FmedG

In ihrer aktuellsten Stellungnahme kommt die Nationale Ethikkommission im Bereich der Human-medizin (NEK) zum Schluss, dass gleichgeschlecht-lichen Paaren sowie alleinstehenden Frauen der Zugang zu Samenspenden gewährt werden soll. Wie immer wird mit dem Recht auf Gleichbehandlung und der reproduktiven Freiheit argumentiert, das Wohl des potentiellen Kindes wird dabei kaum gewichtet. (www.nek-cne.ch)

21. Februar 2020 

 

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Klage gegen Patent auf Stammzellen

Patente auf eine wirtschaftliche Verwertung menschlicher Embryonen und Eingriffe in die menschliche Keimbahn sind in Europa verbo-ten. Testbiotech hat nun zwei Verfahren gegen erteilte Patente gestartet, um ethische Grundsatz-fragen des Patentrechtes insbesondere im Hinblick auf den Schutz der Menschenwürde zu klären. (www.testbiotech.org)

20. Februar 2020 

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Syngenta & Co: Milliardenumsätze mit Pestiziden

Eine aktuelle Studie von PublicEye und Greenpeace UK deckt die Machenschaften der Konzerne auf: Sie erzielen ein Drittel ihres Gewinnes mit hochgiftigen Substanzen und verseuchen dafür die Umwelt, Mensch und Tier. Hier verbotene Stoffe werden anderswo ungeniert eingesetzt. (PublicEye)

18. Februar 2020 

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Bild: rnz.de

Millionenstrafe für BAYER und BASF in USA

Neben der Vergiftung mit Glyphosat zahlen Konzerne jetzt auch für den Einsatz des Herbizids Dicamba, für BAYER ein weiteres «Erbstück» von Monsanto. 140 Klagen sind noch hängig. Ein Pfirsichbauer klagte, weil das Ackergift neben seinen Pfirsichfeldern eingesetzt wurde und die Bäume geschädigt hat. Das Gericht spricht ihm 265 Mio US-Dollar zu (srf.ch)

14. Februar 2020 

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Chemikalienhandel: Informationen fehlen

Ein internationales Forscherteam hat eine globale Bestandsaufnahme aller registrierten Industrie-chemikalien erstellt: Weltweit werden etwa 350'000 verschiedene Substanzen hergestellt und gehandelt, nicht wie bisher geschätzt nur 100'000. Von gut einem Drittel aller dieser Substanzen fehlen öffentlich zugängliche Informationen. (www.ethz.ch)

10. Februar 2020 

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Genetische Vielfalt von Fischen

Ein internationales Forschungsteam der ETH Zürich und von Universitäten in Frankreich untersuchte erstmals die genetische Vielfalt bei Fischen weltweit. Entstanden ist eine Karte. Sie dient als wichtiges Instrument, um Arten-​ und genetische Vielfalt künftig besser schützen zu können.(www.ethz.ch)

3. Februar 2020

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Unethische Marketingstrategie: Novartis verlost Gentherapie

Das Medikament Zolgensma der Novartis kostet pro Dosis 2 Mio US-Dollar. Jetzt verlost der Konzern 100 Dosen der einmaligen gentherapeutischen Anwendung. Zolgensma soll gegen eine tödliche Muskelkrankheit helfen. Die Langzeitwirkung ist aber noch unerforscht. Das Medikament ist in den USA zugelassen und wurde erst bei 36 Kindern getestet. Wir sagen: Ein unethisches Vorgehen, das nur dem Konzern nützt. So soll die Zulassung auch in Europa erzwungen werden (www.spiegel.de)

 

Meldungen | Januar 2020

23. Januar 2020

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Risikotechnologie GeneDrive: Weltweites Moratorium gefordert

Das Europäische Parlament hat seine Position für die 15. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (COP 15 CBD) festgelegt. Die EuropaparlamentarierInnen fordern dazu auf, sich bei den im Oktober anstehenden internationalen Verhandlungen der CBD für ein globales Gene Drive-Moratorium einzusetzen. Zu diesem Entscheid hat ein gemeinsamer Brief eines EU-weiten Bündnisses von über 50 NGOs beigesteuert. Darin forderten unter anderen Greenpeace, Friends of the Earth Europe und IFOAM EU die Abgeordneten dazu auf, für entsprechende Änderungsanträge zu stimmen. biorespect unterstützt das Moratorium. (www.gentechfrei.ch)

17. Januar 2020

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Zahl der Kläger gegen Bayer wächst

Noch immer ringt der Bayer-Konzern mit den Glyhosat-Geschädigten um eine gütliche Einigung. Die Zeit drängt, denn die Zahl der Kläger wird immer größer. Die Anzahl der Klagen sei inzwischen auf 75.000 bis 85.000 oder sogar noch mehr angestiegen, sagte der im Rechtskonflikt zwischen den Streitparteien vermittelnde Mediator Ken Feinberg dem Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag. (www.spiegel.de)

08. Januar 2020 

TERMIN VORMERKEN!

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Saatgutausstellung in Basel!

biorespect zeigt in Kooperation mit der PublicEye Regionalgruppe Basel die Saatgutausstellung. Vom 19. März bis zum 1. Mai 2020 erwartet Sie in der Voltahalle im Basler Stadtteil St. Johann viel Interessantes und Wissenswertes rund um unser Saatgut. Ein Rahmenprogramm rund ums Thema wird vorbereitet. Weitere Infos gibt es >hier. 

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6. Januar 2020 

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DNA soll Partnersuche steuern

Die Digid8-App aus dem Labor des Harvard-Genetikers George Church versucht, mithilfe von Genom-Tests sicherzustellen, dass man nie die falsche Person trifft. Die Geschäftsidee besteht darin, mithilfe von DNA-Vergleichen sicherzustellen, dass Menschen, die dieselben genetischen Muta-tionen für Krankheiten wie die Tay-Sachs-Krankheit oder Mukoviszidose besitzen, sich nie begegnen, verlieben und Kinder haben. (www.heise.de)

2. Januar 2020 

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Chinesischer Genforscher verurteilt

Kurz nach seiner schockierenden Mitteilung, erstmals seien genmanipulierte Babys zur Welt gekommen, verschwand der chinesische Wissenschaftler He. Nun wurde bekannt: Er wurde inhaftiert und verurteilt. Für drei Jahre muss He Jiankui ins Gefängnis ausserdem soll er rund 380.000 Euro Strafe zahlen. Der heute 35-jährige Biotech-Forscher sei wegen «illigaler medizinischer Methoden» verurteilt worden, heißt es in chinesischen Medien. (www.tagesschau.de)