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Meldungen |Februar 2019

13. Februar 2019

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HINGEHEN, SCHAUEN, TAUSCHEN: SamenSonntag Basel 2019

Auch in diesem Jahr können Interessierte in Basel Saatgut tauschen, Wissen teilen, Perspektiven bauen und sich zusammen tun. Der beliebte Basler SamenSonntag findet am 17. Feburar 2019, in Halle 8 Gundeldingerfeld (launchlabs), Dornacherstrasse 192 in 4053 Basel, satt. 

Zur Einstimmung gibt es bereits am 16. Februar um 21 h im Neuen Kino in der Klybeckstrasse 247 in Basel den Dokumentarfilm "Das Wunder von Mals" zu sehen. Ein gelungener Film über ein Südtiroler Dorf, das sich gegen den massiven Pestizideinsatz auf den Apfelplantagen einsetzt. biorespect engagiert sich für den Malser Widerstand

> Programm SamenSonntag

> Neues Kino Basel

12. Februar 2019

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Genschere schneidet nicht unsichtbar

Mit Gen-Scheren wie CRISPR/Cas9 veränder-tes Erbgut lässt sich nachweisen, ist der französische Wissenschaftler Yves Bertheau überzeugt. Die Methoden dafür seien aber noch nicht ausgereift, kritisieren staatliche Laborexperten. Im Entwurf eines Berichts an die EU warnen sie, dass mit neuer Gentechnik hergestellte Produkte unerkannt auf den europäischen Markt kommen können. (www.keine-gentechnik.de)

Meldungen |Januar 2019

31. Januar 2019

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Bild: dasletzte.ch

Syngenta verliert Tomatenpatent

Nach einem Masseneinspruch von 65.000 BürgerInnen aus 59 Ländern musste Syngenta sein europäisches Patent zurückziehen. Das Patent auf Tomaten EP1515600 wurde vom Europäischen Patentamt bereits offiziell widerrufen. Syngenta beanspruchte Saatgut, Pflanzen udn Früchte als Erfindung für  Kreuzungen von Tomaten aus Peru und Chile, die einen erhöhten Vitamingehalt haben sollen. Die Tomaten stammen aber aus herkömmlicher Züchtung. Ein wichtiger Erfolg gegen Agro-Konzerne, die sich die Kontrolle über Lebensmittel aneignen wollen. (No Patents on Seeds)

 

Seite3untenReckenholz Kopie.jpg30. Januar 2019

Erneut Freisetzungsversuche in Reckenholz geplant

Wie dem Bundesblatt vom 29.1.19 zu entnehmen, beantragt das Institut für Pflanzen- und Mikrobiologie der Uni Zürich erneut zwei Freisetzungsversuche am Standort Reckenholz. Vom Frühjahr 2019 bis zum Herbst 2023 sollen unter anderem die «Biosicherheitsaspekte der Freisetzung von transgenem Mais und einer gentechnisch veränderten Gerstenlinie» geprüft werden. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Umwelt. Die Unterlagen können beim BAFU in Ittigen eingesehen werden. Bis zum 28. Februar können Stellungnahmen abgegeben werden. biorespect wird sich daran beteiligen. Wir halten die überflüssigen Freisetzungen für Ressourcenverschwendung und plädieren für verstärkte Forschung für ökologische Landwirtschaft.

> Antrag Gerste306-1.jpg > Antrag Mais306-1.jpg

25. Januar 2019

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Geklonte Affen für die Forschung

Chinesische Wissenschaftler haben erstmals einen genetisch veränderten Makaken geklont. Insgesamt konnten sie fünf Kopien des Affen erzeugen. Der Aufwand dafür ist groß - und ethisch mehr als fragwürdig.(www.tagesschau.de)

25. Januar 2019

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Patent-Moratorium gefordert

Keine Patente auf Saatgut! veröffentlichte gestern mit 40 weiteren Organisationen einen Aufruf an den Präsidenten des Europäischen Patentamtes (EPA). Er wird aufgefordert, alle Verfahren auszusetzen, die die Patentierung von Pflanzen und Tieren aus herkömmlicher Züchtung betreffen. Im Dezember hatte das EPA derartige Patente für zulässig erklärt. (www.keine-gentechnik.de)

24. Januar 2019

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Bild: homeopathy.at

Gene Drive bei Säugetieren

Nach den Stechmücken stehen Säugetiere im Fokus: Wissenschaftler von der University of California in San Diego haben Mäuse mittels Gene Drive genetisch so manipuliert, dass die veränderten Gene in der nächsten Generation zum Tragen kamen. Mit Gene Drive sollen die Regeln der Vererbung ausser Kraft gesetzt werden. Die Risiken dürften hier noch höher liegen, denn eine die genetische Veränderung könnte sich über die gesamte Tierart ausbreiten. Umso wichtiger ist eine Regelung dieser Verfahren - in der Schweiz etwa mit der anstehenden Änderung der Einschliessungsverordnung. (nzz.ch)

 

21. Januar 2019

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Crispr/Cas9: Schweiz im Allein-gang

Der Bundesrat hat Ende letzen Jahres einen Grundsatzentscheid zur Gentechnik gefällt: Er will moderne Verfahren wie Crispr/Cas weniger streng regulieren als die «alte» Gentechnik. Ob das umsetzbar ist, bleibt jedoch mehr als fraglich. (www.nzz.ch)

11. Januar 2019

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USA: Kennzeichnung von Genfood

Das US-amerikanische Landwirtschafts-ministerium (USDA) hat festgelegt, wie Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Zutaten zu kennzeichnen sind. Verbraucherschützer halten die Regelungen für unzureichend.(www.keine-gentechnik.de)

9. Januar 2019

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China: Marktöffnung für GM-Saatgut

Erstmals seit anderthalb Jahren hat China wieder Importzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzensorten erteilt. Ein Vertreter eines US-Agraverbands meint dazu: « Es ist eine Geste des guten Willens zur Lösung der Handelsfrage». Die Agrarlobby freut sich.(www.spiegel.de)

4. Januar 2019

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19. Januar: Wir haben es satt!

Seit 2011 demonstrieren in Berlin unter dem Motto «Wir haben es satt» alljährlich zehn-tausende Menschen für eine zukunftsfähige Agrarpolitik. Auch in diesem Jahr ruft ein breites Bündnis von mehr als 50 Organisa-tionen aus Landwirtschaft und Zivilgesell-schaft zum Protest auf gegen die aktuelle, deutsche Agrarreform.

 

Meldungen |Dezember 2018

18. Dezember 2018

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Tonnen Tierfutter mit GV-Bakterien verfüttert

Hunderttausende Tonnen Viehfutter wurden nach Hochrechnung der Verbraucherorganisa-tion Foodwatch in der EU unerlaubt mit gentechnisch veränderten Bakterien kontami-niert, die resistent sind gegen Antibiotika. Der Bacillus subtilis stammt aus einem in China hergestellten und inzwischen verbotenen Vitamin B2-Zusatz für Futtermittel.(www.keine-gentechnik.de)

10. Dezember 2018

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Können Bt-Gifte Allergien auslösen?

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat eine neue Untersuchung mexikanischer WissenschaftlerInnen bewertet. Den Forschungsergebnissen aus Mexiko zufolge können sogenannte Bt-Toxine, die auch in verschiedenen in der EU zugelassenen Gentechnikpflanzen produziert werden, Allergien auslösen.

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Dagegen kommt die EFSA zu der Einschätzung, dass diese Studie keine neuen Erkenntnisse liefere und methodische Mängel aufweise. Testbiotech bat deswegen die mexikanischen WissenschaftlerInnen um ihre Bewertung. Die Stellungnahme aus Mexiko liegt jetzt vor und zeigt, dass die EFSA in wichtigen Details irrt und die neuen Ergebnisse keineswegs entkräftet wurden.(www.testbiotech.org)

6. Dezember 2018

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Pavian mit Schweineherz

Für Patienten mit Herzschwäche im Endstadium ist eine Herztransplantation oft die einzige Chance auf Heilung. Doch es gibt viel weniger Spenderorgane als benötigt. Daher forschen Mediziner schon seit vielen Jahren daran, das Problem durch die Trans-plantation von Schweineherzen zu lösen. Angeblich gibt es nun Fortschritte bei der Übertragung von genmanipulierten Schweine-herzen auf Paviane. (www.spiegel.de)

3. Dezember 2018

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Neue gentechnische Verfahren: Bundesrat prüft Anpassung der rechtlichen Regelung

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 30. November 2018 die vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) durchgeführte Situationsanalyse zu den neuen Gentechnikverfahren zur Kenntnis genommen und prüft bis nach dem Sommer 2019 die Anpassung der rechtlichen Regelung. Medienmitteilung

 

Meldungen |November 2018

30. November 2018

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Gentechnik im Tierfutter

In vielen Futtermitteln befindet sich ein Zusatzstoff mit lebensfähigen Bakterien, die mit gleich vier Resistenzen gegen Antibiotika ausgestattet sind. Nach Einschätzung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA geht von diesen Futtermitteln ein Risiko für Verbraucher, Anwender und Umwelt aus. (www.testbiotech.org)

27. November 2018

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Keimbahneingriffe ethisch nicht vertretbar

Die vom chinesischen Forscher Jiankui He behauptete Geburt zweier mittels Keimbahn-eingriffs genetisch veränderter Mädchen stellt nach Auffassung des Deutschen Ethikrates eine ernste Verletzung ethischer Verpflich-tungen dar. Bislang war eine klinische Anwen-dung des Genome-Editings an menschlichen Embryonen international einhellig allein aus Sicherheitsgründen klar abgelehnt worden. (Medienmitteilung Deutscher Ethikrat)

26. November 2018

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Moratorium für Gene Drive gefordert

Führende Vertreter der weltweiten Agrarbewegung haben ein Moratorium für Gene Drives gefordert. Die Mitgliedstaaten der UN-Biodiversitätskonvention (CBD) disktuieren vom 17. bis 29. November im ägyptischen Sharm-El-Sheik darüber, wie diese Technik kontrolliert werden soll. Mehr zum geforderten Moratorium

26. November 2018

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Ukraine: Gentech-Soja auf jedem zweiten Feld

Die rumänische Umweltorganisation Agent Green hat in diesem Jahr Blattproben von 60 Sojafeldern in sechs Regionen der Ukraine gesammelt. Auf 48 Prozent der Felder wuchsen gentechnisch veränderte Sorten (GVO). Angemeldet, wie es vorgeschrieben wäre, war der Gentech-Anbau nicht. (en.agentgreen.ro)

21. November 2018

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Brexit als Einfallstor für Gentechnik?

Großbritanniens Regierungen standen der Agro-Gentechnik immer offener gegenüber als viele andere europäische Staaten. Gentechnik-Befürworter sehen jetzt im Brexit die Chance, das EU-Gentechnikrecht verschwinden zu lassen. Doch so einfach ist das nicht. (www.keine-gentechnik.de)

13. November 2018

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USA: Rund 10'000 Klagen gegen Bayer

Der Chemiekonzern Bayer hat in seinem geschäftsbericht für das dritte Quartal 2018 mitgeteilt, dass die Zahl der Klagen wegen Krebserkrankungen durch das Herbizif Glyphosat auf 9'300 gestiegen sei. Trotz guter Zahlen bleibt der Aktienkurs des Unternehmens im Keller. (Bayer AG)

9. November 2018

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EPA: Patent auf Brokkoli wider-rufen

Das Europäische Patentamt (EPA) hat das Patent EP1597965 auf herkömmlich gezüch-teten Brokkoli widerrufen, der etwas höher wächst und deswegen leichter geerntet werden kann. Das Patent war dem US-Konzern Monsanto 2013 erteilt worden, der inzwischen von Bayer aufgekauft wurde. Der Widerruf folgt einem Einspruch, der 2014 von einem breiten Bündnis eingelegt worden war. (www.no-patents-on-seeds.org)

6. November 2018

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Fehlbildungen durch Pestizidein-fluss?

25 Neugeborene, denen mindestens eine Hand, ein Unterarm oder ganze Arme fehlen. Zur Welt gekommen innerhalb von 15 Jahren in drei der 101 Departements Frankreichs. Das klingt nach wenigen und zufälligen Einzelschicksalen. Besonders auffällig: Die Mütter der betroffenen Kinder wohnen alle nah beieinander. (www.zeit.de)