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Meldungen | Januar 2020

17. Januar 2020

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Zahl der Kläger gegen Bayer wächst

Noch immer ringt der Bayer-Konzern mit den Glyhosat-Geschädigten um eine gütliche Einigung. Die Zeit drängt, denn die Zahl der Kläger wird immer größer. Die Anzahl der Klagen sei inzwischen auf 75.000 bis 85.000 oder sogar noch mehr angestiegen, sagte der im Rechtskonflikt zwischen den Streitparteien vermittelnde Mediator Ken Feinberg dem Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag. (www.spiegel.de)

08. Januar 2020 

TERMIN VORMERKEN!

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Saatgutausstellung in Basel!

biorespect zeigt in Kooperation mit der PublicEye Regionalgruppe Basel die Saatgutausstellung. Vom 19. März bis zum 1. Mai 2020 erwartet Sie in der Voltahalle im Basler Stadtteil St. Johann viel Interessantes und Wissenswertes rund um unser Saatgut. Ein Rahmenprogramm rund ums Thema wird vorbereitet. Weitere Infos gibt es >hier. 

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6. Januar 2020 

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DNA soll Partnersuche steuern

Die Digid8-App aus dem Labor des Harvard-Genetikers George Church versucht, mithilfe von Genom-Tests sicherzustellen, dass man nie die falsche Person trifft. Die Geschäftsidee besteht darin, mithilfe von DNA-Vergleichen sicherzustellen, dass Menschen, die dieselben genetischen Muta-tionen für Krankheiten wie die Tay-Sachs-Krankheit oder Mukoviszidose besitzen, sich nie begegnen, verlieben und Kinder haben. (www.heise.de)

2. Januar 2020 

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Chinesischer Genforscher verurteilt

Kurz nach seiner schockierenden Mitteilung, erstmals seien genmanipulierte Babys zur Welt gekommen, verschwand der chinesische Wissenschaftler He. Nun wurde bekannt: Er wurde inhaftiert und verurteilt. Für drei Jahre muss He Jiankui ins Gefängnis ausserdem soll er rund 380.000 Euro Strafe zahlen. Der heute 35-jährige Biotech-Forscher sei wegen «illigaler medizinischer Methoden» verurteilt worden, heißt es in chinesischen Medien. (www.tagesschau.de)

Meldungen | Dezember 2019

Dezember 2019 

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Das Team von biorespect

wünscht Ihnen

schöne Weihnachtstage

und einen guten Start ins neue Jahr. 

 

5. Dezember 2019 

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Hat Monsanto Glyphosat-Studien gekauft?

Dem Agrarkonzern Monsanto wird schon länger vorgeworfen, die Auseinandersetzung um Nutzen und Gefahren des Unkrautvernichters Glyphosat zu beeinflussen. Nun soll der Konzern auch in Deutschland zu unlauteren Mitteln gegriffen haben. Berichten des WDR-Magazins «Monitor» zufolge habe das Unternehmen, das inzwischen Teil des Bayer-Konzerns ist, in Deutschland heimlich wissenschaftliche Studien mitfinanziert. Glyphosat soll in Deutschland ab 2024 verboten werden.(www.spiegel.de)

4. Dezember 2019 

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Skandalfoschung in China

Der chinesische Forscher He Jiankui behauptet, die Gene von Zwillingen so verändert zu haben, dass sie immun gegen HIV sind. Nun veröffentlichte Manuskripte lassen etwas anderes vermuten. So gibt es kein offizielles Paper, das den Eingriff dokumentiert. He Jankui ist derweil verschwunden, sein Labor ist geschlossen.Einige Kritiker bezweifeln sogar, dass es Lulu und Nana überhaupt gibt. (www.spiegel.de)

3. Dezember 2019 

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Glyphosat in Österreich bald verboten?

Das Glyphosatverbot in Österreich könnte mit 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die EU-Kommission hat das Verbot bis zum Ablaufen der Frist am 29. Sep-tember nicht untersagt. Das Umweltministerium sah darin aber keinen Freifahrtschein, sondern vor allem eine große Rechtsunsicherheit. Umwelt-NGOs indes sind begeistert. (www.derstandart.at)

 

Meldungen | November 2019

29. November 2019 

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Forensik: DNA-Profil-Gesetz soll Polizeiarbeit erleichtern

Jeder Mensch hinterlässt ständig und überall DNA-Spuren. Auch in der Schweiz ist eine polizeiliche Verwendung der DNA aus Datenschutzgründen nur zur Personenidentifizierung gestattet. Das DNA-Profil-Gesetz soll nun gelockert werden: Auf Kosten des Datenschutzes und mit grosser, rechtsstaat-licher Tragweite. Unsere kritische Vernehmlassungs-antwort finden Sie hier.

29. November 2019 

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Australien: Crispr/Cas9 soll unreguliert bleiben

Die australische Regierung hatte bereits im Frühjahr 2019 eine Änderung der Zulassungsregeln für gentechnisch veränderte Organismen beschlossen. Ein letzter Versuch, im Parlament diese Regelung noch zu kippen, ist gescheitert. Nun fürchten Australiens Bio-Landwirte um ihre Zukunft. (www.keine-gentechnik.de)

20. November 2019 

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Gentechnik gefährdet Artenschutz

Die Ausbreitung von Pflanzen und Tieren, in deren Erbgut mit neuen Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas9 eingegriffen wurde, könnte fatale Folgen für den Artenschutz haben. Davor warnt ein Bericht des Instituts für unabhängige Folgenab-schätzung in der Biotechnologie (Testbiotech). Das für den Deutschen Naturschutzring (DNR) erstellte Papier zeigt anhand von Beispielen wie genver-änderten Fliegen, Bienen, Bäumen und Korallen die Risiken und möglichen Konsequenzen auf.

15. November 2019 

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Klage gegen EU-Zulassung von Gentech-Mais

Testbiotech hat eine neue Klage gegen die EU-Zulassung von Gentechnik-Pflanzen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen eine EU-Importzulassung für einen Mais der Firma Bayer (Monsanto). Die Maissorte weist eine verdoppelte Resistenz gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat auf. Zudem produziert er sechs Insektengifte. Kombinatorische Wirkungen der Toxine und der Rückstände der Spritzmittel wurden nicht getestet. Es wurde keine Fütterungsstudie vorgelegt, um mögliche gesund-heitliche Auswirkungen des Verzehrs der Maispflanzen zu untersuchen. (www.testbiotech.org)

11. November 2019 

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SAMW-Publikation zur personalisierten Medizin

Angehörige verschiedener Gesundheitsberufe müs-sen für die Umsetzung der personalisierten Medizin neue Fähigkeiten erwerben. Vor diesem Hintergrund hat die SAMW entsprechende Grundlagen erar-beitet. Das Dokument konzentriert sich auf medizin-ische Aspekte: Genetik, Onkologie, Pharmakogen-omik, datenbasierte Wissenschaften, aber auch Public Health. Das letzte Kapitel widmet sich den rechtlichen, ethischen und psychosozialen Aspekten.

7. November 2019 

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Bild: gen-ethisches-netzwerk.de

Zugriff auf Genetische Daten 

biorespect weist seit geraumer Zeit darauf hin, dass genetische Daten, die in Datenbanken gelagert werden, nicht sicher sind. Dies betrifft insbesondere private Gendatenbanken. Ein aktuelles Beispiel aus den USA zeigt nun, dass Ermittlungsbehörden auf Gendaten zugreifen können und dies auch in grossem Massstab tun und vorhaben. Jede/r, die oder einen privat zugänglichen Gentest zur Abstammung oder Ähnlichem durchführen lässt und die Daten dann in Portalen wie beispielsweise bei 23andmeAncestry.com, oder Myheritage.com hochlädt, muss sich darüber im Klaren sein, dass diese sensiblen genetischen Daten nicht sicher vor einem Zugriff von Behörden sind. (NY-Times)

 

5. November 2019 

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Deutschland: Neue Gentechnik muss reguliert bleiben

Die Präsidentin des deutschen Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, erwartet von der Agrarindustrie, dass sie die Nachweismethoden für genomeditierte Pflanzen beim Zulassungsantrag mitliefert. Das sei gesetzlich vorgeschrieben und müsste auch im eigenen Interesse der Hersteller sein, sagte Jessel gestern bei einer Anhörung im deutschen Bundestag. Sie widersprach damit der Argumentation, neue Gentechnikverfahren könnten mangels Nachweisbarkeit nicht reguliert werden. (www. keine-gentechnik.de)

 

Meldungen | Oktober 2019

30. Oktober 2019

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Bild: spektrum.de

Risikoabschätzung von gv-Pflanzen ungenügend

Das unabhängige, international hochkarätig besetzte Projekt RAGES, (für die Schweiz dabei: CSS - Critical Scientists Switzerland) schaut seit 2016 der Praxis der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und der Schweizer Behörden zur Prüfung von Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen auf die Finger.  Am 29. Oktober wurden erste Ergebnisse einer Überprüfung der Zulassungspraxis bei einem Workshop in der Schweiz vorgestellt. Ergebnis: Behörden gehen mit potenziellen Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen nicht angemessen um. Die Risikoprüfung ist nicht ausrecheichend und hält unabhängigen wissenschaftlichen Bewertungen nicht stand. >Weitere Infos

22. Oktober 2019

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Der künstliche Embryo rückt näher

ForscherInnen vom Salk Institute San Diego stellten aus reprogrammierten Mäuse-Stammzellen ein Gebilde namens «Blastoid» her, das dem Früh-stadium eines Embryos ähnelt. In sieben Prozent der Fälle konnten die ForscherInnen die Blastoiden sogar dazu bringen, sich im Uterus scheinschwan-gerer Mäuse einzunisten. (www.derstandard.de)

21. Oktober 2019

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Schadenersatz für Bauern in Nicaragua

In den 1980er Jahren besprühten nicaraguanische Landarbeiter Bananen mit dem «Spermienkiller» Fumazine und erkrankten. Vergangene Woche wurden in Sachsen-Anhalt (D) Teile eines Chemie-unternehmens gepfändet. Was lange währte, könnte mehr als 1000 nicaraguanischen Familien insge-samt 850 Millionen Euro Schadenersatz bringen. (www.keine-gentechnik.de)

17. Oktober 2019

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Pestizidrebellen von Mals geben nicht auf

Vor fünf Jahren entschieden die Bürger der Gemeinde Mals in Südtirol, die erste pestizidfreie Gemeinde Europas zu werden. Der Gemeinderat verabschiedete eine Verordnung, die das Ausbringen von Pestiziden auf Gemeindegebiet praktisch untersagt. Das liess die Apfel- und Pestizidlobby nicht ruhen: Ein Bozener Gericht kippte den Bürgerentscheid nun. Jetzt klagen die Malser vor dem obersten Gericht Italiens. Biorespect unterstützt den Kampf gegen Pestizide. Das Buch und die DVD "Das Wunder von Mals" zeigt die Hintergründe. Wir haben noch wenige Exemplare!

16. Oktober 2019

DNA-Tests bringen Probleme

10vor10 berichtet das, wovor biorespect schon lange warnt: Die Anwendung nicht-medizinischer Gentests nimmt auch in der Schweiz rasant zu. Mit teils problematischen Folgen, denn die Testergebnisse aus dem Internet oder über den Ladentisch gekaufter Gentests sind nichtssagend oder können durch falsche Aussagen Ängste schüren. Infos dazu finden Sie auf dem zweisprachigen Webportal gen-test.info

9. Oktober 2019

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Bild: tagesspiegel.de

Eingriffe ins Erbgut - Essay-Wettbewerb

«Der Bund» schreibt einen Essay-Wettbewerb zum gesellschaftlich brisanten Thema möglicher Eingriffe ins menschliche Erbgut aus. Texte können noch bis Ende Dezember 2019 eingereicht werden. Der Wettbewerb kann Anstoss für die nötige gesellschaftliche Debatte zum Thema sein. Wir hoffen, dass sich viele kritische Stimmen finden werden. (Der Bund)