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Meldungen |Oktober 2018

16. Oktober 2018

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Die wahren Kosten von Gentechnik-Soja

Der Anbau von gentechnisch veränderten Sojabohnen in Südamerika ist mit einem „erschreckenden Ausmaß von Umweltschäden und schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung verbunden.“ Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den die Organisationen Testbiotech und Germanwatch erarbeitet und vorgelegt haben. (www.germanwatch.org)

15. Oktober 2018

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Deutschland debattiert über Bluttests

Mit Hilfe von Bluttests können werdende Eltern feststellen, ob ihr Kind mit Behin-derungen auf die Welt kommen koennte. Mehr als 100 Abgeordnete wollen jetzt im Bundestag darüber debattieren, wie weit diese Tests gehen dürfen. (www.tagesschau.de)

1. Oktober 2018

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Guerilla-Aktion entblösst Basler Regierungsrat

Die Kunstaktion von Ignorance Unlimited greift das Anliegen der Petition «Nicht in unserem Namen, Basel!» auf. Die Petition soll Mitte Oktober überreicht werden, richtet sich an die Regierung des Kantons Basel-Stadt sowie die Parteien im Grossen Rat und setzt sich für ein solidarisches Basel ein.

 

Meldungen |September 2018

27. September 2018

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Glyphosatverzicht in der Schweiz?

Dank eines von den Grünen eingereichten Postulates stimmte der Nationalrat gestern mehrheitlich dafür, einen Ausstieg aus der Verwendung von Glyphosat neu zu prüfen. Der Bundesrat, der bisher die Auffassung vertritt, Glyphosat sei harmlos, wird jetzt verpflichtet, einen schrittweisen Ausstieg aus der Anwendung für die Schweiz zu prüfen. 

> MM Grüne

27. September 2018

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GeneDrive: Moskitopopulation ausgelöscht

Im Labor ist es gelungen, einen Moskitobestand mittels gentechnischer Veränderungen und einem GeneDrive als Beschleuniger auszurotten. Mögliche Auswirkungen dieser Hochrisikotechnologie auf das Ökosystem sind bisher nicht einzuschätzen. Bedenklich ist die Entwicklung auch, weil Burkina Faso als erstes Land Westafrikas einer Freisetzung gentechnisch manipulierter Mücken zugestimmt hat. (Informationsdienst Gentechnik)

25. September 2018

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Glyphosat als Ursache für Bienensterben

Das weltweite Bienensterben beunruhigt viele Menschen. Eine neue Studie liefert eine mö-gliche Ursache: das Pflanzengift Glyphosat. (www.spiegel.de)

25. September 2018

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Gentests unterm Weihnachtsbaum

Besonders in der Vorweihnachtszeit werden Abstammungsgentests mit fröhlichen Bildern und Videos als perfektes Geschenk beworben. Vor einer Kaufentscheidung lohnt sich ein genauer Blick darauf, was Abstammungsgen-tests tatsächlich technisch leisten und welche konkreten und hypothetischen Datenschutz-risiken KundInnen eingehen.

(www.gen-ethisches-netzwerk-de)

24. September 2018

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Bt-Toxine machen Mäuse krank

Bt-Toxine, die von gentechnisch veränderten Pflanzen produziert werden, verändern bei Ratten und Mäusen die Schleimhaut im Verdauungstrakt. Sie können möglicherweise auch zu Krebs führen, ergaben zwei Studien aus Australien und Mexiko. (www.keine-gentechnik.de)

21. September 2018

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Deutschland: Glyphosateinsatz steigt weiter

Deutschlands Landwirte haben 2017 rund 4.700 Tonnen Glyphosat auf ihre Äcker aus-gebracht. Dies waren 900 Tonnen mehr als im Vorjahr. Lediglich 39 Tonnen des Herbizids wurde an Privatleute abgegeben. Diese Menge dürfte im laufenden Jahr gegen Null gehen, da Glyphosat in deutschen Baumärkten nicht mehr erhältlich ist.

(Bundesamt für Verbraucherschutz)

18. September 2018

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Präzision ist nicht gleich Sicherheit

Einseitige Angriffe und eine voreingenommene Berichterstattung zum EuGH Urteil über neue Gentechnikmethoden entlarven ein anmassendes und unaufgeklärtes Wissenschafts- Demokratie- und Rechtsverständnis. Ein Kommentar von Dr. Eva Gelinsky und Dr. Angelika Hilbeck zu den Reaktionen auf das EuGH-Urteil vom 25. Juli 2018 zu den neuen gentechnischen Verfahren (European Network of Scientists for Environmental and Social Responsibility). 

14. September 2018

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Zwist um Gen-Schere

Ein US-Gericht beendet den Patentstreit um die Gen-Schere Crispr-Cas 9. Demnach ver-letzen die vom Broad Institut in Cambridge, Massachusetts, beantragten Schutzrechte nicht die von der Berkeley University formu-lierten Patente. (www.sueddeutsche.de)

10. September 2018

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biorespect am Vielfaltsmarkt

Am Wochenende vom 8./9. September 2018 war biorespect mit von der Partie am Vielfaltsmarkt in Rheinau. Zusammen mit dem Verein Landmais.ch boten wir grünen Maisgriess der mexikanischen Sorte Oaxacan Green zum Probieren an und informierten über unser neues Projekt zum Erhalt der Maisvielfalt in Mexiko. 

7. September 2018

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IVF: Erhöhtes Bluthochdruckrisiko

Bei Retortenkindern ist das Risiko für Bluthochdruck erhöht. Um den Gründen auf die Spur zu kommen, fordern Experten mehr Informationen von den Reproduktionskliniken.(www.nzz.ch)

3. September 2018

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ETH: Genversuch in Nigeria

ETH-Forscher untersuchen in Nigeria gentechnisch veränderten Maniok im Freiland. 88 nigerianische NGOs haben Einspruch dagegen erhoben – und werden nicht ernst genommen. Die Freilandversuche sollen dazu beitragen, die Ernährungssicherheit in Afrika zu verbessern, so die Ausrede der öffentlich finanzierten ETH. (www.tagesanzeiger.ch)

 

Meldungen |August 2018

31. August 2018

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30'000 Unterschriften eingereicht

Am 31. August reichte die Schweizer Allianz Gentechfrei gemeinsam mit ihren Träger-organisationen, darunter auch biorespect, bei der Bundeskanzlei in Bern 30'000 Unter-schriften ein. Die Forderung: Neue gentech-nische Verfahren müssen dem Schweizer Gentechnikrecht unterstellt werden! Nur so ist eine Risikobewertung gewährleistet und bleibt die Wahlfreiheit erhalten. 

28. August 2018

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Novartis investiert in Gentherapie

Novartis schafft 260 neue Stellen im aargauischen Stein. Dort soll ein Zentrum für Zell- und Gentherapien entstehen. Besagte Therapien werden seit Jahren als grosse Hoffnungsträger im Kampf gegen Krebs angepriesen. Der Erfolg blieb bislang aus. (www.suedkurier.de/www.tagesschau.ch)

27. August 2018

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Brexit: Sperma-Einfuhr wird erschwert

Den Briten könnte das Sperma ausgehen: Sollte Großbritannien die EU ohne Abkommen verlassen, könnten Samen für künstliche Befruchtungen knapp werden. (www.spiegel.de)

22. August 2018

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Pestizid-Initiative: Kein Gegenvorschlag vom Bundesrat

Der Bundesrat warnt vor gravierenden Folgen und will den Kampf gegen die Volksinitiative für ein Pestizid-Verbot ohne direkten Gegenvorschlag führen. Dieser Entscheid war allerdings offenbar nicht unumstritten. (www.tagesanzeiger.ch)

11. August 2018

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Glyphosat und Krebs: Monsanto soll Schmerzensgeld zahlen

Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt, weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, aber es ist ein Fingerzeig hinsichtlich der noch weiteren 5000 Klagen, die in den USA anhängig sind. BAYER wird nun hoffentlich für die Giftmischerei gerade stehen müssen. (tagesschau.de)

7. August 2018

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Brasilien: Gericht wendet sich gegen Glyphosat-Einsatz

Das Bundesgericht der brasilianischen Haupt-stadt Brasilia erliess diese Woche ein Verbot für die Neuzulassung von Agroprodukten mit Glyphosat als Inhaltsstoff. Bereits bestehende Zulassungen von Spritzmittelnen wie Round-up sollen zusätzlich vorübergehend ausser Kraft gesetzt werden, so dass eine Neubewer-tung der Schädlichkeit vorgenommen werden könne. (www.sunstainablepulse.com)

6. August 2018

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Glyphosat schädigt Embryonen der nächsten Generation

Im Tierversuch haben Ratten, die im Mutter-leib und als Babys mit umweltrelevanten Mengen eines glyphosathaltigen Pestizids ge-füttert wurden, später überdurchschnittlich viele schwache und geschädigte Kinder zur Welt gebracht. Das zeigte eine Studie argen-tinischer Wissenschaftler. (www.keine-gentechnik.de)