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Meldungen | Oktober 2020

16. Oktober 2020  

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Strengere Bestimmungen für Pestizidexport

Der Bundesrat hat ein Exportverbot für fünf Pestizide beschlossen, die wegen bekannter Risiken in der Schweiz schon länger verboten sind. Das Verbot wird ab 2021 gelten und umfasst auch das hochgiftige Pesizid Paraquat. biorespect begrüsst diesen Entscheid und fordert, dass Schweizer Pestizidkonzernegrundsätzlich für ihre globalen Aktivitäten in die Verantwortung genommen werden. (www.admin.ch)

8. Oktober 2020  

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Nobelpreis für Genschere

Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna haben den Nobelpreis 2020 für Chemie erhalten. Die beiden Wissenschaftlerinnen wurden für die Entwicklung der Gen-Schere Crispr/Cas9 ausge-zeichnet, die sie 2012 vorstellten. Mit diesem Werkzeug könnten Forscher die DNA von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen präzise verändern, hieß es zur Begründung. Umso wichtiger ist es, dass mit Blick auf die Anwendungen das Vorsorge-prinzip und ein verantwortungsvoller Umgang mit der mächtigen Technologie gesichert sind. Entsprechend hat auch der Europäische Gerichtshof 2018 gefordert, dass Verfahren wie Crispr/Cas dem europäischen Gentechnikrecht unterstellt bleiben. (www.keine-gentechnik.de)

7. Oktober 2020  

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Mexiko: Gentechfreie Maisvielfalt

Im Mais-Ursprungsland werden zunehmend Verseuchungen der lokalen Maissorten mit eingeschlepptem gv-Mais festgestellt. Kleinbäuerinnen und -bauern wehren sich dagegen. Das von biorespect unterstützte Projekt AliSa fördert den traditionellen Maisanbau und den Vertrieb von direkt hergestellten Maisprodukten, wie Tortillas. Das Projekt wurde durch die Corona-Pandemie-Massnahmen stark eingeschränkt. Trotzdem wird auf allen Ebenen Präsenz gezeigt - jetzt mit einem tollen Video (bisher nur auf Spanisch).

1. Oktober 2020  

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Bild: spiegel.de

Gentests - Verordnung schafft weiter Verwirrung

Die Frist zur Vernehmlassung zur Verordnung über genetische Untersuchung am Menschen GUMV läuft nächste Woche aus. Die problematischen Punkte, die im Gesetz (GUMG) nur unzureichend geregelt wurden, kann auch die Verordnung nicht verbessern. biorespect kritisiert vor allem den mangelnden Schutz genetischer Daten und die teilweise Aufhebung des Arztvorbehaltes. Einzelheiten finden sich in unserer Vernehmlassungsantwort von heute. Weitere Infos >hier

> Vernehmlassungsantwort biorespect306-1.jpg 

 

Meldungen | September 2020

29. September 2020  

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Bild: Umweltinstitut München

Pestizidrückstände breit nachweisbar!

Eine aktuelle Studie aus Deutschland bringt Bedenkliches zu Tage: Pestzidrückstände wurden landesweit, bis in entlegene Naturschutzgebiete nachgewiesen. Pestizide verbreiten sich kilometerweit in der Luft. So wird auch der ökologische Landbau bedroht, denn Rückstände machen nicht am Ackerrain halt. Der masssive Pestizideinsatz schadet der Umwelt und der Geusndheit. Es gibt auch für die Schweiz nur eine Lösung: Der Pestizideinsatz muss verboten werden. (Umweltinstitut München)

> Studie zu Pestizidrückständen306-1.jpg

23. September 2020  

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Kinderwunsch Schweiz: Behörden werden aktiv

In Zürich soll nächstens eine Kinderwunsch-veranstaltung stattfinden, wo Fertilitätsprofis aus ganz Europa u.a. auch für die Leihmutterschaft werben wollen. biorespect schlug kürzlich Alarm und machte die Behörden darauf aufmerksam – denn in der Schweiz ist die Vermittlung von Leihmüttern verboten. Wie der Tagesanzeiger gestern berichtete, ermittelt nun die Polizei. 

> Medienmitteilung biorespect

21. September 2020  

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Staatssekretär begrüsst Cibus-Nachweisverfahren

Die deutsche Bundesregierung begrüßt die Initiative von sieben gentechnikkritischen Verbänden (s.u.), die vergangene Woche ein Nachweisverfahren für herbizidresistenten Raps der US-Firma Cibus vorgestellt hatten. Das teilte Agrar-Staatssekretär Uwe Feiler (CDU) gestern dem Bundestag mit. Unterdessen ist eine Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen des neuen Tests sowie die Informationspolitik des Unternehmens Cibus entbrannt.(www.keine-gentechnik.de)

15. September 2020  

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Die Rebellen von Mals vor Gericht

In Bozen in Südtirol hat ein Strafprozess gegen Alexander Schiebel, Autor des Buchs und Films «Das Wunder von Mals» sowie den Agrarexperten Karl Bär vom Umweltinstitut München begonnen. Ihr Vergehenn: Sie wiesen auf den hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Obstanbau hin. (www.umweltinstitut.org)

10. September 2020  

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Impfstoffstudie wegen Nebenwirkung unterbrochen

AstraZeneca, ein schwedisch-britischer Pharmakonzern hat die Phase III-Studie für einen COVID-19 Impfstoff unterbrochen. Es ist eine gravierende Erkrankung bei einem Probanden/einer Probandin aufgetrefen: transverse Myelitis, eine Rückenmarksentzündung, die viral ausgelöst werden kann. Der zu testende Impfstoff ist ein sog. Vektorimpfstoff, bei dem ein angeblich harmloses Virus eingeschleust wird. In diesem Fall ein Adenovirus vom Schimpansen. Jetzt kommt raus: Es ist bereits die 2. Unterbrechung - bereits im Juli kam es zu einem Vorfall mit der selben Erkrankung. Dies zeigt umso mehr, wie wichtig es ist, bei der Impfstoff und Medikamentenentwicklung alle Sicherheitsvorschriften genau einzuhalten, denn jeder Impfstoff kann Nebenwirkungen auslösen. Angesichts des globalen Wettrennens um einen Impfstoff gegen das Corona Virus ruft biorespect zu erhöhter Vorsicht auf. (Nature)

 

 

9. September 2020  

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Werbung für Leihmutterschaft: biorespect schlägt Alarm

In der Schweiz ist die Leihmutterschaft und deren Vermittlung verboten. Trotzdem findet am 10. und 11. Oktober in Zürich eine Veranstaltung statt, wo namhafte ausländische Agenturen und Zentren, die Leihmutterschaften anbieten auftreten und rund um das Thema Kinderwunsch informieren. Organisiert wird das Event von Airdoc, einer Schweizer Firma, die medizinische Dienstleistungen vermittelt. biorespect hat die zuständigen Behörden heute schriftlich aufgefordert, hier einzuschreiten. 

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7. September 2020  

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Nachweisverfahren für Pflanzen aus neuer Gentechnik!

Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) hat ge­meinsam mit weiteren Organi-sationen, Gentechnik-frei-Verbänden sowie der Handelskette SPAR Österreich die weltweit erste Open-Source-Nachweismethode entwickelt für eine Pflanze, deren Erbgut mittels neuer Gentechnik verändert wurde. Damit sind Behauptungen der Gentechnik-Industrie und einiger euro­päischer Behörden widerlegt, dass mit «neuen» Gentechnik-verfahren hergestellte Nutzpflanzen nicht von natürlich gezüchteten unterscheidbar seien – und daher nicht nach geltendem EU-Gentechnikrecht reguliert werden können. (www.detect-gmo.org).

1. September 2020  

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Vortragsreihe mit Podiumsdiskussion

In sechs grösseren Städten der Deutschschweiz wird die Biostiftung Schweiz zwischen September und November 2020 je eine Abendveranstaltung durchführen, welche für die Öffentlichkeit frei und kostenlos zugänglich ist. Experten referieren über die Auswirkungen von synthetischen Pestiziden auf Mensch und Umwelt. Die erste Veranstaltung findet am Mittwoch, 2. September in Schaffhausen statt. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Meldungen | August 2020

21. August 2020  

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Informationsveranstaltung: Syngenta & Co. in Basel

Hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Landwirtschaft – dazu ist eine grundlegende Veränderung des Finanz- und Wirtschaftssystems notwendig. Die Veranstaltung wird organisiert von March against Bayer & Syngenta und MultiWatch.

Wann: Dienstag, 1. September ab 18 Uhr               Wo: Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, Basel

Mehr Informationen dazu hier.

18. August 2020  

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SAMW: Empfehlungen zur Untersuchung von Embryonen

De Sorge, eine schwere Krankheit an ein Kind zu vererben, ist für betroffene Paare sehr belastend. Seit einiger Zeit ist die Untersuchung von Embryonen, die mittels In-vitro-Fertilisation gezeugt wurden, in der Schweiz nun erlaubt. Die Durch-führung von präimplantativen genetischen Testverfahren (PGT) ist allerdings mit ethischen Fragen verbunden. Die SAMW-Empfehlungen behandeln Aspekte, die aus ethischer Sicht für Beratungs- und Entscheidungssituationen wichtig sind. 

12. August 2020  

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Neue Gentechnik mit vielen Risiken verbunden

Eine neue wissenschaftliche Publikation, die im Fachjournal «Environmental Sciences Europe» erschienen ist, gibt einen Überblick über Risiken, die mit dem Einsatz von Verfahren des Genome Editing (neue Gentechnik) bei Pflanzen und Tieren einhergehen. Es gibt ein breites Spektrum von unbeabsichtigten Veränderungen des Erbguts, die durch den Prozess des gentechnischen Eingriffs ausgelöst werden. Aber auch die beabsichtigten Eigenschaften, die durch Genome Editing entstehen, sind mit Risiken verbunden. (Testbiotech)

4. August 2020  

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Teurer Glyphosat-Vergleich für BAYER

Wegen eines milliardenschweren Vergleichs im Streit um das Glyphosat-Mittel Roundup erlitt Bayer im zweiten Quartal einen hohen Verlust. Bayer hatte den Vergleich um das Spritzmittel Roundup der Konzerntochter Monsanto Ende Juni erzielt. Zur Beilegung von aktuell etwa 125.000 Klagen von Roundup-Nutzern gegen die US-Tochter Monsanto soll der Konzern bis zu 10,9 Milliarden Dollar zahlen. (www.spiegel.de)